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 | Allgemeines |
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Umgeben von landwirtschaftlichen Nutzflächen und ausgedehnten Waldungen, in denen eine Vielfalt von Bäumen wächst, liegt im Tal der Zschopau die Dorfgemeinde Hennersdorf.
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Nach 1150, in der Zeit als diese Gegend unter den Herren von Schellenberg besiedelt wurde, erfolgte auch die Gründung dieses Ortes als einreihiges Waldhufendorf. Eine urkundlich nachgewiesene Ersterwähnung von "Heinrichsdorff", wie es damals noch genannt wurde, ist jedoch erst 1349/50 im Lehnbuch Friedrich des Strengen zu finden. Bauern, die sich am rechten Ufer der Zschopau niederließen, waren es, die den Ort besiedelten. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts betrieben diese bereits, wie aus einem Steuerbuch hervorgeht, unter der Bezeichnung "Die gewercken der Bretmuelen zu Heinersdorff" gemeinschaftlich eine vom Wasser der Zschopau angetriebene Brettmühle. Das Getreide wurde zu dieser Zeit in der am Goldbach stehenden Mahlmühle verarbeitet. So haben von frühester Zeit an, über viele Jahrhunderte hinweg, diese beiden Fließgewässer den hier lebenden Menschen nutzbringend gedient.
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Die überdachte Holzbrücke über dem Zschopaufluß, erbaut 1837, ist ein historisch sehr wertvolles Baudenkmal der Verkehrsgeschichte und weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Sie dient der Verkehrsverbindung zwischen Hennersdorf und Kunnersdorf und ist heute noch in einem guten Zustand erhalten.
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Direkt am Bauwerk vorbei führt die Eisenbahnstrecke Flöha-Weipert, welche große Teile des landschaftlich reizvollen Zschopautales erschließt. Im Jahre 1866 erfolgte die Eröffnung des Abschnittes bis Annaberg, womit Hennersdorf Eisenbahnanschluß mit eigenem Haltepunkt erhielt, dieser wurde im Jahr 2007 im zuge des Ausbaus und Sanierung der Strecke welche seid 2002 zum Netz der DB Erzgebirgsbahn gehört, zum Kreuzungsbahnhof mit 2 Gleisen ausgebaut.
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In Sichtweite vom Haltepunkt steht ein Industriekomplex aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, gegründet als Baumwollmaschinenspinnerei von Friedrich Willhelm Greding. Bereits 1831 drehten sich hier 7276 Spindeln, die von 125 Erwachsenen und 28 Kindern bedient wurden. Für das gesamte Dorf, daß zu diesen Zeitpunkt "volkreich" wird - 417 Einwohner, 43 Häuser, die 8 Güter inbegriffen - ist dieser neue Arbeitgeber von großer Bedeutung. Mit dem Eigentümerwechsel 1888 erfolgte, auch mittels zahlreicher Um- und Ausbauten, eine Umnutzung dieser Anlage zur Holzverarbeitung, als Sägewerk, Holzschleiferei, Kleinmöbelfabrik und Zulieferung für die Kofferindustrie. Nach der politischen Wende kaufte die Werk- und Studiengemeinschaft Gnadenthal das gesamte Grundstück, wie auch in diesem Zeitraum die Gnadenthaler Schreinerei eine Niederlassung aufbaute. Seit dieser Zeit finden regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen in einer breit gefächerten Themenvielfalt statt. Die Schreinerei ist größter Arbeitgeber des Ortes. Außerdem wurde das Spinnereigebäude zu Wohnzwecken mit Gemeinschaftsräumen umgebaut, und die Wasserkraftanlage wieder in Betrieb genommen. Fleiß und Zuversicht, Heimatverbundenheit und Schöpfertum unzähliger Generationen dieser kleinen Landgemeinde ist es zu verdanken, daß heute ein intaktes Dorfleben, sowie ein angenehmes Erscheinungsbild vorzufinden ist. Ein neues schönes Dorfgemeinschaftshaus und nicht zu vergessen die aktiven Vereine sollen als Beispiel dafür genannt werden. Heute Wohnen im Ort ca. 330 Einwohner.
(Quelle: www.augustusburg.de)
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